Sie sind hier

Neue Medien

Vor 70.000 Jahren war der Mensch zum ersten Mal in der Lage, etwas zu denken, was es nicht gibt. Was banal klingt, ist die Geburtsstunde der menschlichen Kultur und der Startschuss für eine Reihe von Erfindungen, die den Menschen geprägt und nicht nur zum Besseren verändert haben. Er erdenkt Mythen, Religionen, erfindet Sprache, Geld und Rassismus. Jetzt steht der Mensch kurz vor seiner größten Erfindung: sich selbst. Denn die Wissenschaft ermöglicht es ihm, seine Evolution selbst fortzuschreiben. Renée Schroeder blickt auf die kurze Zeit, die der Mensch bisher gelebt hat, macht einen Ausflug in seine Genetik und ruft eine neue Aufklärung aus.

in der Kategorie des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

Wer sind wir Menschen? Gehören wir zur Natur oder stehen wir über ihr? Und was macht uns zu einer Menschheit, obwohl wir so verschiedene Sprachen, Religionen und Gebräuche haben? Ausgehend von alltäglichen Erfahrungen führt Reichholf durch die Entstehungsgeschichte des Menschen und der Natur. Dabei verknüpft er in verständlicher Sprache Grundlagenwissen aus der Biologie mit Erkenntnissen der Forschung.

in der Kategorie des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

Lange Zeit war Fred Pearces Meinung zu invasiven, gebietsfremden Arten eindeutig: Bärenklau, Waschbär und Co. gehören nicht nach Mitteleuropa und bedrohen unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt. Doch was, wenn unsere traditionelle Sicht auf die Natur falsch ist? Was, wenn echter Naturschutz gerade darin besteht, die Eindringlinge willkommen zu heißen? Sein Buch ist eine scharfe Kritik an einem rückwärtsgewandten Naturschutz, der invasive Arten zu Sündenböcken stempelt. Denn gerade in Zeiten des Klimawandels brauchen wir widerstandsfähige Arten, die unsere Natur bereichern und heilen.

in der Kategorie des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

Warum ist Glas durchsichtig? Wieso bricht Porzellan so leicht? Was macht aus Kakaobohnen gute Schokolade? Warum kann sich Beton selbst heilen? Der englische Materialforscher Mark Miodownik begibt sich ins Innere von menschengemachten Materialien, die für uns alltäglich und meist auch ganz unentbehrlich sind, deren Geheimnisse wir aber selten kennen. Er zeigt auf unterhaltsame Weise und für jeden verständlich ihre verborgenen faszinierenden Seiten, die erklären, warum diese Stoffe auf der ganzen Welt verbreitet sind und zu wichtigen Bausteinen unserer Zivilisation wurden.

in der Kategorie des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

1926 erklimmt Paul Kammerer einen Hügel im Schneebergmassiv. Dann setzt er sich einen Revolver an die Schläfe und drückt ab. Kurz zuvor ist der 1880 geborene Kammerer, den man als größten Biologen seit Darwin feierte, die Fälschung von Experimenten vorgeworfen worden. Der Fall erregt weltweit Aufsehen und ist bis heute ungeklärt. Der Wiener Wissenschaftsjournalist Klaus Taschwer rollt das Leben des "Krötenküssers" neu auf. Des Vaters der Epigenetik, der sich nicht nur in der Biologie, sondern auch als Komponist und Liebhaber von Alma Mahler einen Namen machte – und er liefert die erste heiße Spur im „Cold Case Kammerer“, die zu einer antisemitischen Verschwörung führt.

in der Kategorie des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

Wie kann mit Pflanzen Bergbau betrieben werden? Warum ist der Kohlweißling Inspiration für schmutzabweisende Oberflächen und wie können Algen, die Glas produzieren, und Bakterien, die Magnete erzeugen, umweltfreundliche Alternativen für Computer oder Handys inspirieren? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich die Bionik, ein Wissenschaftszweig, der die Natur als Vorbild für die Entwicklung von Materialien, Strukturen und Prozessen erforscht. Die österreichische Physikerin Ille Gebeshuber holte sich jahrelang im malaysischen Regenwald Inspiration für völlig neue technische Anwendungen, die der Umwelt nicht schaden, sondern nützen. Durch ihren ganzheitlichen Zugang zur Forschung und ihre interdisziplinäre Art, zu denken und Wissenschaftsbereiche zu verknüpfen, entstehen so konkrete Lösungen für die großen Probleme der Menschheit.

in der Kategorie des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

Als Peri auf dem Weg zu einer Dinnerparty in Istanbul auf offener Straße überfallen wird, fällt ein Foto aus ihrer Handtasche ein Relikt aus ihrer Studienzeit in Oxford. Daraufhin wird sie von der Erinnerung an einen Skandal eingeholt, der ihre Welt für immer aus den Fugen gehoben hat. Elif Shafak verwebt meisterhaft Fragen der Liebe, der Schuld und des Glaubens und erzählt, wie der Kampf zwischen Tradition und Moderne die junge Frau zu zerreißen droht.

Der Balkan - das war von den europäischen Zentren aus betrachtet immer das Fremde, Exotische und Rückständige. Marie-Janine Calic schreibt die Geschichte Südosteuropas als Weltgeschichte und hinterfragt dabei die gängigen Stereotype über die Region. Die Bewohner Südosteuropas teilen viele gemeinsame Erfahrungen, und bis heute sind ihre Schicksale wechselseitig eng miteinander verknüpft. Eine gemeinsame Identität sucht man dennoch vergeblich. Stattdessen hat sich hier eine einzigartige Vielfalt herausgebildet, die sich nicht zuletzt überregionalen Bezügen verdankt. Werden und Wandel Südosteuropas von der Antike bis zur Gegenwart werden daher in diesem Buch nicht bloß aus der Region selbst erklärt, sondern aus einer globalgeschichtlichen Perspektive neu betrachtet. Dabei zeigt sich, dass der Austausch mit dem Rest der Welt eine viel größere Rolle gespielt hat, als es in den gängigen historischen Darstellungen zum Ausdruck kommt.

in der Kategorie  des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

Scharfsinnig und akademisch versiert – dies trifft nicht nur auf die Althistorikerin und Cambridge-Professorin Mary Beard selbst zu, sondern auch auf ihre neue Geschichte des Römischen Reichs und seiner Bewohner. Sie erzählt die Geschichte eines Weltreichs, lässt uns Kriege, Exzesse, Intrigen miterleben, aber auch den römischen Alltag – wie Ärger in den Mietshäusern und Ciceros Scheidung. Sie lässt uns hinter die Legenden und Mythen blicken, hinterfragt sicher Geglaubtes und kommt zu neuen Einsichten.

in der Kategorie  des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

„Das Café der Existenzialisten“ wird zum Sinnbild einer Bewegung, die offen ist, durchlässig, ein Kommen und Gehen und dazwischen einen sehr regen Austausch ermöglicht. Die englische Sachbuchautorin Sarah Bakewell verbindet Philosophie und Ideengeschichte mit den Biografien ihrer Akteure und bedient sich dabei nicht allein den bekannteren Figuren wie Sartre und Beauvoir, sondern berücksichtigt einen größeren Kontext. Mit der Philosophie Edmund Husserls etwa betrachtet sie auch die Einflüsse, die andere Denkerinnen und Denker auf den Existenzialismus ausgeübt haben. Nicht beiläufig wird deutlich, wie stark der Existenzialismus in der Zeit verwurzelt war, in der er entstand: einer Zeit politischen Aufbegehrens und des Wunsches, eine andere Weltordnung zu denken. Dieser umfangreiche Band macht deutlich, wie gut die intellektuelle Bewegung vor und um 1968 zum Vorbild taugt, auch heute noch. Vielleicht sogar gerade heute.

in der Kategorie des Wissenschaftsbuch des Jahres 2017

Den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, empfinden immer mehr Menschen als unverzichtbar für ein positives Lebensgefühl. Wie sich Nachhaltigkeit mit spielerischer Leichtigkeit in den Alltag integrieren lässt, dafür haben Ilona Koglin und Marek Rohde spannende Tipps und viele neue Ideen – angefangen von Ernährung und Wohnen bis zu Reisen in die weite Welt. Ihr schön gestalteter, inspirierender Ratgeber beantwortet Fragen, macht Mut und motiviert zum Mitmachen. Wer noch mehr erfahren möchte, kann die Themen auf der bucheigenen Website vertiefen.

Inhalt: Der große Einkaufsguide - die beste Hardware für 2017; Maximale Sicherheit; Windows Blitzstart; Der größte Netztest des Jahres; u.v.m.

Inhalt: Die vergessenen Menschen vom Turkanasee; So klug sind Haustiere; Schulweg extrem; Das Geheimnis der 100-jährigen; uvm.

Wann wird es endlich Frühling? Was gibt es im Sommer für leckere Beeren? Wer macht die Blätter bunt und was machen die Tiere im Winter? 16 prallgefüllte Seiten zeigen das Jahr von seiner schönsten Seite. Klappen und lustige Spielideen bieten jede Menge Überraschungen und machen Spaß.

Mein großes Jahreszeiten-Spielbuch.

Dieses Buch führt spielerisch durch die Jahreszeiten: Im Frühling macht die Familie einen Ausflug in den Park. Im Sommer ist es am Badestrand am schönsten. Im Herbst sammelt sie Pilze und Kastanien und im Winter hat sie gemeinsam viel Spaß im Schnee! Auch Ostern und Weihnachten feiert die Familie zusammen. Für jede Doppelseite gibt es passende Spiel-Pads. Die 25 hochwertigen Spiel-Pads sind abwaschbar und können so immer wieder verwendet werden.

Seiten