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Neue Medien - Sachbücher

Das "Erste Hilfe Deutsch Bildwörterbuch" umfasst einen Grundwortschatz von 500 Wörtern, der in Bildern dargestellt ist. Die thematisch geordneten Stichwörter behandeln Themen für den Alltag wie Lebensmittel, Körperteile, Berufe, Tiere, Pflanzen, die wichtigsten Pronomen, Präpositionen etc. Ein Register beinhaltet die Übersetzungen aller Stichwörter ins Arabische, Englische, Französische und in Farsi. Die Vertonung aller Wörter steht als kostenloser MP3-Download unter www.hueber.de/audioservice (http://www.hueber.de/audioservice) zur Verfügung. Der Titel eignet sich sehr gut für die Arbeit mit Flüchtlingen, bevor diese für Integrationskurse zugelassen werden.

Das Bildwörterbuch Deutsch richtet sich an Lernende, die sich im Alltag auf Deutsch verständigen müssen und Defizite beim Lesen und Schreiben der lateinischen Schrift haben. Es eignet sich besonders für Teilnehmer/innen von Alphabetisierungskursen und Zuwanderer/innen, die zwar bereits ein Schriftsystem kennen, aber nun das lateinische Alphabet erlernen müssen. Das Bildwörterbuch enthält 1000 thematisch geordnete Stichwörter auf Niveau A1, die in Bild und Schrift dargestellt werden. Die insgesamt 29 Kapitel behandeln u. a. Adjektive, Nomen und Verben sowie Themen wie Arbeit, Familie und Freunde, Essen und Trinken, Einkaufen und Geld, Sport und Freizeit und die Uhrzeit. Zusammen mit dem mehrsprachigen Stichwortregister (Deutsch, Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch) im hinteren Teil des Buches ergibt sich für die Lernenden ein komplettes Lern- und Nachschlagesystem. Laden Sie sich zum Buch kostenlos unter Hueber Audioservice (http://www.hueber.de/audioservice) die vertonten Stichwörter herunter.

Die Präsidentschaft Donald Trumps hat die Welt verändert. Der zum politischen Führer gewordene Immobilienhändler ist mit einem Tempo in die Grundfesten der politischen Ordnungen gerast, dass von den demokratischen Idealen der vergangenen Jahrzehnte wenig übriggeblieben scheint. Was ist da geschehen und wie lässt sich darauf reagieren? Der Theologe und USA-Experte Andreas G. Weiß zeigt die Hintergründe auf, die das Phänomen Trump möglich gemacht haben, unter anderem die US-amerikanische "Zivilreligion" mit ihrem quasi-religiösen Patriotismus sowie die Rolle wirtschaftlicher Erfolgsstorys für die US-amerikanische Gesellschaft. Was Trump kennzeichnet: Dass er an jenen gesellschaftspolitischen Maximen rüttelt, die ihn zuvor begünstigt haben. Auch wenn es Europäern schwerfällt: Wer das Phänomen Trump verstehen will, muss die "Zivilreligion" der USA verstehen.

Welchen wahren Kern haben Vorurteile gegen arabische Zuwanderer? Omar Khir Alanam beantwortet diese Frage, ohne die Interessen ausländerfeindlicher Gruppen zu bedienen. Selbst aus Syrien zugewandert, liefert er überraschende Einblicke in die arabische Seele.

„Dummheit begegnet uns in vielerlei Form – doch woran kann man sie erkennen?“ Was haben so unterschiedliche Dinge wie „alternative Fakten“, menschenleere Begegnungszonen in Satellitensiedlungen und Schönheits-OPs als Maturageschenk gemeinsam? Heidi Kastner wagt sich an den aufgeladenen Begriff der Dummheit und betrachtet sowohl die sogenannte messbare Intelligenz (IQ) sowie die „heilige Einfalt“ und die emotionale Intelligenz, deren Fehlen immensen Schaden anrichten kann.  Was treibt Menschen, die an sich rational-kognitiv nachdenken könnten, dazu, sich und andere durch „dumme“ Entscheidungen ins Unglück zu stürzen? Wie ist kollektive Bereitschaft zu Ignoranz zu erklären und warum nimmt dieses Phänomen scheinbar so eklatant zu? Gibt es einen Konsens dafür, dass langfristig fatales, aber unmittelbar subjektiv vorteilhaftes Verhalten als „dumm“ anzusehen ist? Sind Abwägen und Nachdenken altmodisch? Und was um Himmels Willen ist so attraktiv am Konzept des Leithammels, der uns das Denken abnimmt, oder des Influencers, der uns den einzig wahren Weg zeigt?

Die religiös motivierten Anschläge auf das Pariser Satiremagazin »Charlie Hebdo« haben die Welt erschüttert. Bissige Darstellungen zeitgenössischer Humoristen ziehen immer wieder jüdischen, christlichen und anderen religiösen Protest auf sich. Hört bei Gott also der Spaß auf?

Ein zutiefst unglücklicher junger Mann trifft auf einen Philosophen, der ihm erklärt, wie jeder von uns in der Lage ist, sein eigenes Leben zu bestimmen, und wie sich jeder von den Fesseln vergangener Erfahrungen, Zweifeln und Erwartungen anderer lösen kann. Es sind die Erkenntnisse von Alfred Adler – dem großen Vorreiter der Achtsamkeitsbewegung – die diesem bewegenden Dialog zugrunde liegen, die zutiefst befreiend sind und uns allen ermöglichen, endlich die Begrenzungen zu ignorieren, die unsere Mitmenschen und wir selbst uns auferlegen. «Du musst nicht von allen gemocht werden» ist ein zugänglicher wie tiefgründiger und definitiv außergewöhnlicher Lebenshilfe-Ratgeber – Millionen haben ihn bereits gelesen und profitieren von seiner Weisheit.

Bellen, miauen und zirpen, brüllen, röhren und zwitschern, trompeten, wiehern und quaken: Das Sprachkonzert der Tiere ist ebenso ausgeklügelt wie vielfältig. Es zeugt von ihren beeindruckenden kognitiven und emotionalen Fähigkeiten, mit denen sie uns Menschen nicht selten große Schritte voraus sind. Angela Stöger nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der tierischen Kommunikation. Die renommierte Verhaltensforscherin und Bioakustikerin erzählt, wie sie nachweisen konnte, dass auch Giraffen Laute von sich geben, von ihren Begegnungen mit sprechenden Elefanten oder von den erstaunlich differenzierten Kommunikationsmustern bei Delfinen. Je genauer wir zuhören, desto besser lernen wir, unsere Tiere zu verstehen. Angela Stöger geht auch der Frage nach, wie sie mit dem Lärm umgehen, den wir Menschen erzeugen. Nutzen wir die faszinierenden Erkenntnisse der Bioakustik, um Haus- wie Wildtiere besser zu schützen und zu verstehen!

 Mit seinem neuen Buch schaut Yuval Noah Harari, einer der aufregendsten Denker der Gegenwart, nun auf das Hier und Jetzt und stellt die drängenden Fragen unserer Zeit. Warum ist die liberale Demokratie in der Krise? Ist Gott zurück? Soll Europa offen bleiben für Zuwanderer? Kann der Nationalismus eine Antwort geben auf Klimawandel und soziale Ungleichheit? Was sollen wir unseren Kindern beibringen? Und können wir die Welt überhaupt noch verstehen, die wir erschaffen haben?

„Wahrheit aufdecken und damit die Realität verbessern: bei großen Staatsaffären und auch bei den Nöten eines kleinen Bauern. Dass Klenk das Kleine nicht zu klein ist, macht ihn groß.“ Robert Menasse
Begonnen hat es mit einer Beschimpfung. Christian Bachler, der den höchstgelegenen Bauernhof der Steiermark bewirtschaftet, schimpfte in einem Video aus dem Schweinestall über den „Oberbobo“ Florian Klenk (Bobo = Ökospießer). Der Chefredakteur des Falter hatte zuvor ein Urteil gutgeheißen, das einen Bauern zu Schadenersatz verpflichtete, nachdem seine Kuh eine Frau getötet hatte. Bachler forderte Klenk auf, ein Praktikum auf seinem Hof zu machen, und der Bauer und der Bobo kamen ins Gespräch: über Klimawandel, Fleischindustrie, Agrarpolitik und Banken. Als Bachlers Hof Ende 2020 vor dem Ruin stand, fanden die beiden Freunde aus zwei Welten binnen 24 Stunden 12.829 Spender, die bereit waren, zu helfen. Warum es sich lohnt, mit Leuten zu reden, deren Meinung man nicht teilt.

Wie steht es um das Leben von Pflanzen und Tieren auf unserem Planeten? Und welche Rolle spielt dabei der Klimawandel? Der erste Report des Weltbiodiversitätsrats IPBES, einer Teilorganisation der Vereinten Nationen, gibt Antworten. 500 Wissenschaftler dokumentieren den Status quo der Ökosysteme, ihrer Lebewesen und deren Umweltbedingungen auf Basis von 15.000 Studien. Die alarmierende Bilanz: Viele Arten sind bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht.

Wer in Wien Literatur studiert, besucht zu Beginn seine Vorlesung. Stefan Kutzenberger fragt seine Studenten dann gerne, warum sie sich für dieses Fach entschieden haben. Vor zwanzig Jahren erzählten sie von einem prägenden Besuch bei Friedrich Hölderlins Geburtshaus in Lauffen am Neckar. Vor zehn Jahren schwärmten sie von Harry Potter. Heute sagen sie: »Ich liebe Netflix und wollte etwas studieren, das mit Erzählen zu tun hat.« Jetzt tritt Kutzenberger mit seinem Vorzeige-Studenten Maximilian Hauptmann gegen den Kulturverlust durch Netflix und Co. an. Sein Mittel: Infotainment für Anspruchsvolle in Form eines Quizbuches mit 123 spannenden Fragen aus der Literatur.

Wien, 1873: Die Stadt feiert die Weltausstellung, während sich über Galizien und Ungarn die Cholera nähert. Ein Bergsteiger und ein Schmetterlingssammler wollen Wien mit reinstem Quellwasser vor der Epidemie schützen und die Alpen anzapfen. Sie treffen auf massiven Widerstand, ihr Projekt sei größenwahnsinnig und überflüssig. Doch dann sterben die ersten Gäste …

Im Jahr 2005 schlossen sich nach 175 Jahren zum letzten Mal die Werkstore der einzigen Tiroler Tabakfabrik. Die vom österreichischen Kaiserreich ganz bewusst 1830 in Schwaz angesiedelte Fabrik – sie sollte dem nach dem Niedergang des Bergbaus und nach dem Brand von 1809 völlig verarmten Markt eine Perspektive eröffnen – war Arbeitgeberin für mehrere Generationen von Schwazerinnen und Schwazern. Sie entwickelte sich nicht nur rasch zu einem Wirtschaftsmotor für die ganze Region, sondern prägte jahrzehntelang das Stadtbild und viele Familien. Dieses Buch erscheint zum 190-jährigen Jubiläum ihrer Gründung. In 15 Kapiteln wird die Geschichte der Tabakfabrik erzählt, aber auch, wie es zu ihrer Gründung kam und welche Rolle der Tabak in der Kulturgeschichte unseres Landes spielte. Bemerkenswert ist der sozialpolitische Innovationsschub, der jahrzehntelang von der Tabakfabrik ausging mit Betriebsküche und -badeanstalt, eigener Kinderkrippe und zunehmender Krankheits- und Altersvorsorge für die Belegschaft.
Nicht zuletzt wird erstmals auch die Geschichte der Nachnutzung des ehemaligen Fabrikgeländes – die Stadtgalerien Schwaz – als Teil der Stadtgeschichte dargestellt.

»Der Tod ist nicht so schrecklich, wie alle meinen. Er gehört zum Leben, man darf ihn nicht ausblenden.« Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar, Intensivmediziner am Klinikum Klagenfurt und 1. Vizepräsident der Österr. Palliativgesellschaft, kennt den Tod wie kein anderer. Er und sein Autoren-Team wollen aufklären und Hoffnung geben. Anhand von Beispielen aus dem Ärztealltag zeigt sich: Sterbende weinen am Ende nie. In den letzten Augenblicken sind sie mit sich völlig im Reinen. Das Leid und die Trauer treffen die Angehörigen. Als Arzt muss man sich diesem Tabuthema stellen, täglich: Wann beginnt das Sterben und wann endet das Leben wirklich? Was uns alle betrifft: Wie sorgt man rechtzeitig vor? Warum ist der Tod im Krankenhaus für Ärzte keine Option? Sterbehilfe und der gesetzliche Umgang in europäischen Ländern. Und inwieweit hilft Spiritualität, den Übergang in eine andere Daseinsform zu ebnen? Die Antworten auf die großen Fragen der Menschheit kommen aus der Medizin, der Wissenschaft, dem Rechtsbereich, der Religion, der Kultur und einer Gesellschaft, die den Tod als Teil des Lebens sieht.

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